Samstag, 16. Dezember 2017

Ein neuer Fall für Finch

Heute ist der Tag der eintrudelnden Rezensionen...:=)) Lesewutz hat ihre auch bei LB eingestellt und hier ist sie!

"Endlich ist John Finch zurück. Wie habe ich mich darauf gefreut und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

Am Anfang haben wir mehrere Schauplätze. In Berlin wird ein erhängter Mann gefunden. Mittlerweile ist dieser schon mumifiziert. Zum Tatort wird Kommisar Calis gerufen, den wir auch schon aus dem vorherigen Teil kennen. Eigentlich wollte er mit seiner Freundin Martina Trapp, auch Kommisarin, in Urlaub fahren.
Dann gibt es noch die älteren Männer, die tot in ihren Betten gefunden werden. Wurden diese ermordet? Bzw. wie stehen sie mit der Mumie in Verbindung?
In Schottland erhält Major Llewellyn ein Paket aus China, welches eigentlich an den Vormieter adressiert ist. Beim Öffnen findet er einen blutverkrusteten Dolch und damit ist sein Interesse geweckt.

Nach und nach tauchen dann auch unsere altbekannten Freunde Rebus alias Reiter und auch John Finch mit seinem Flugzeug auf.

Am Anfang musste ich erst einmal in das Buch reinfinden und einen Zusammenhang herstellen. Als mir dies zum Teil gelungen war, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist wieder total spannend und auch fesselnd geschrieben. Ich war sofort in der Geschichte drin und habe von Seite zu Seite mitgefiebert. Besonders Major Llewellyn und auch Martina Trapp haben es mir angetan.

Von Seite zu Seite erfuhren wir immer mehr über die Verknüpfungen und so lösten diese sich nach und nach auf, so dass ich am Ende das Buch zufrieden zur Seite legen konnte. Das Buch ist ein würdiger Nachfolger der vorherigen Teile.

Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Zum einen an die jenigen, die die Vorgänger schon kennen und zum anderen auch an alle anderen. Denn man wird wirklich gut unterhalten und auf den knapp 800 Seiten wird es nie langweilig.

Ich freue mich schon auf den nächsten Teil."

"Die Mumie"

classique war das erste Mal bei einer John-Finch-Leserunde dabei und konnte trotzdem locker quer einsteigen, obwohl sie "Falsch", "Heiss" und den "Nostradamus Coup" nicht gelesen hatte. Rechtzeitig vor Weihnachten wollte sie noch ihre Rezension online stellen und das hat sie heute auch getan. Hier ist sie:

"Der "Zerberus Schlüssel" ist ein Thriller - Roman von ca. 816 Seiten, auf 10. Kapitel, mit einem sehr ausführlichen Prolog und Epilog.

Kurzer Plot:

Berlin, die Architekturstudentin Annette Krüger, findet in einem verlassenen Haus, eine "mumifizierte Leiche". Auf dem Boden, wo die Leiche hängt, fällen ihr außerdem drei chinesische Schriftzeichen auf... denen sie noch nachgehen wird...

Parallel werden drei Männer erdrosselt aufgefunden. Kommissar Thomas Calis, versucht herauszufinden, was die drei, auf den ersten Blick unauffälligen Personen, miteinander verbindet.

John Finch, Pilot, befindet sich auch in Berlin bei der Internationalen Luftfahrtausstellung, wo er den neuesten Eurocopter X3 fliegen soll.

Llewellyn Thomas, John Finchs Freund, erhält ein Paket... dieses wurde bereits vor zwanzig Jahren verschickt... der Inhalt: "ein mit Blutspuren bedeckter Dolch"...

Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit z. B. auf die Komet (Schiff) im zweiten Weltkrieg, oder nach Schottland, wo Charles Parker, der Empfänger des Pakets, eine Zeit lang gelebt hat.

Außerdem führen uns die Protagonisten auch nach London, Wien, Murau, Rom und bis nach China.

Mein Fazit:

Der Roman stammt aus der Reihe "John - Finch - Thriller".

Ich kannte keins der vorigen Bücher, und bin auch ohne Vorkenntnisse sehr gut in die Geschichte rein gekommen. Es ist ein in sich abgetrennter und abgeschlossener Roman.

Die über 800 Seiten waren von Anfang an spannend, und die verschiedenen Handlungsstränge, auch die in die Vergangenheit, wurden sehr gut miteinander verknüpft.

Ein wirklich gutes Lesevergnügen, für Leser, die sich von "dicken Wälzern" nicht abschrecken lassen.

5. Sterne!"

ja, ja, ich weiss, ich kann leider keine Kurzgeschichten schreiben.....:=)) 

Rezension zu "Der Zerberus-Schlüssel" von Gerd Schilddorfer

...unter diesen pragmatischen Titel hat dorli aus der Leserunde ihre Rezension geschrieben und sich die Arbeit gemacht, sie weit weit im Internet zu streuen. Etwas, das für jeden Autor ungemein wichtig ist, weil der Verlag sowieso auf alle Aktivitäten verzichtet, die dem Buch gut tun würden - Marketing, Presse oder Präsentationen hat Lübbe alle abgeschmettert.
Wie auch immer, als langjähriger Autor - ich schreibe jetzt an meinem zehnten Buch in acht Jahren - ist man Kummer und tatenlose Verlage gewohnt. Am besten man schreibt, bewirbt und 'verkauft' die Bücher selbst.
Dorli jedenfalls hat mit ihrer Rezension und der Streuung an den wichtigsten Literatur-Plätzen viel für den Zerberus-Schlüssel getan. Und dafür wollte ich ihr danken.

"„Der Zerberus-Schlüssel“ ist der vierte Teil der Serie rund um den Piloten und Abenteurer John Finch. Dieser Thriller ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich. Auch diesmal wartet Gerd Schilddorfer mit einer fesselnden Mischung aus Realität und Fiktion auf. Der Autor versteht es ganz ausgezeichnet, historische Fakten, wahre Begebenheiten, reale Persönlichkeiten sowie existente Schauplätze mit fiktivem Geschehen und spannender Krimihandlung zu verweben. Auf den Leser wartet eine mitreißende, actionreiche Spurensuche – es gilt, Hintergründen zu durchschauen, Zusammenhängen und Querverbindungen aufzudecken und knifflige Rätsel zu lösen.

2. Juni 2016. Die Architektur-Studentin Annette Krüger entdeckt in einem verlassenen Berliner Mietshaus eine mumifizierte Leiche. Auf dem Boden neben dem seit mindestens 20 Jahren toten Mann findet Annette einen Zettel mit chinesischen Schriftzeichen und steckt ihn ein. Obwohl Mord nicht ausgeschlossen werden kann, sind die Ermittlungen in diesem Fall nicht allzu dringlich und für Kommissar Thomas Calis kein Anlass, seinen geplanten Urlaub abzusagen. Dass Calis seine Reise nach Österreich dennoch verschieben muss, liegt an den drei Männern, die am nächsten Tag erdrosselt in ihren jeweiligen Wohnungen aufgefunden werden…

Während die Identität der Mumie der Berliner Polizei Rätsel aufgibt, ist den Mitgliedern des Triaden-Treffens in Shanghai schnell klar, um wen es sich bei dem Toten handelt, als sie die Nachricht und die Bilder vom Fund der Leiche erhalten…

Major Llewellyn Thomas befindet sich derzeit in Glenfinnan. Als ihm ein Päckchen mit einem nepalesischen Dolch zugestellt wird, bricht er seinen Sommerurlaub in den schottischen Highlands ab…

In Wien erhält der Kunstdieb Alexander Reiter einen Anruf aus Tel Aviv. Er soll für den Leiter der Einsatztruppen des Mossads einen Reisebericht des Grafen Calice über dessen ostasiatische Expedition in den 1870er Jahren ausfindig machen…

Wer die Bücher des Geschichtenerzählers Schilddorfer kennt, der weiß, dass das noch lange nicht alles ist, was der Autor an unterschiedlichen, zunächst voneinander unabhängigen Handlungssträngen zu bieten hat. Neben dem aktuellen Geschehen gibt es mehrere Ausflüge zu interessanten Begebenheiten in der Vergangenheit.

So begleitet man den deutschen Hilfskreuzer „Komet“, der in geheimer Mission unterwegs ist und sich im Sommer 1940 von Gotenhafen aus mit Hilfe sowjetischer Eisbrecher einen Weg durch die Nordostpassage in den Pazifik bahnt…

Im Juni 1971 erhält Pilot John Finch in Kairo den Auftrag, den Sonderbeauftragten des MfS Schuhmann und dessen Entourage nach Angola zu fliegen…

10. November 1989. Die DDR hat ihre Grenzen geöffnet. Harald Gärtner sitzt in seiner West-Berliner Wohnung und ist fassungslos. Sorgen machen ihm vor allen Dingen in den Stasi-Unterlagen befindliche Listen, auf denen sein Name steht. Ein Anrufer beruhigt ihn und sagt ihm, dass er zum Schläfer werden soll…

Und im August 2010 entwendet Alexander Reiter in Salzburg aus einem verwahrlosten Haus, das dem Sohn des NS-Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt gehört, fünf Gemälde, darunter ein Bild, das eine chinesische Parkanlage zeigt…

Trotz ständig wechselnder Schauplätze und einer Vielzahl an Personen konnte ich der Geschichte von der ersten Seite an bestens folgen. Es ist nicht nur spannend, die Akteure auf ihrer Jagd nach Informationen und Hintergründen zu begleiten, es macht vor allen Dingen großen Spaß, mitzurätseln und mitzugrübeln und die gewonnenen Erkenntnisse wie ein Puzzle zu einen Bild zusammenzusetzen. Nach und nach wird die Zusammengehörigkeit der einzelnen Handlungsfäden immer deutlicher und schließlich fügen sich die unterschiedlichen Inhalte zu einem Ganzen zusammen.

Ausnehmend gut gefallen hat mir der lässige Umgangston zwischen den Akteuren. Wortwitzige Dialoge und lockere Sprüche sorgen für gute Unterhaltung; besonders die kleinen Wortgefechte zwischen Calis und Arthur Bergner von der Spurensicherung haben mich immer wieder schmunzeln lassen.

„Der Zerberus-Schlüssel“ hat mich durchweg begeistert - ein abwechslungsreicher, gut durchdachter Thriller, der mitreißend erzählt wird und mit einer lebhaften, fesselnden Szenerie punkten kann."

Himmel und Hölle - ein neues Abenteuer mit John Finch

Ladybella911 hatte diesmal Pech und scheiterte, wie viele, an der tückenreichen Technik von LovvelyBooks. Wer die eher schlechte Darstellung und Bedienbarkeit der Website auf dem Smartphone bewältigt hat, der steht einem ganz anderen Feind gegenüber - einem Posting-Fresser, der sich gierig auf lange und nicht rechtzeitig gespeicherte Postings stürzt und sie einfach verschwinden läßt. Aufgelöst im digitalen Nirwana.
Doch auf den zweiten Anlauf hat Ladybella911 es geschafft (der Name ist mir schon sympathisch weil er mich stets an den Porsche 911 erinnert, den ich lange und mit Genuss gefahren habe). Hier nun ihre Rezension:

"Wenn man sich mit Gerd Schilddorfer auf die Reise begibt, muss man sich auf allerhand gefasst machen.

Man trifft auf ungewöhnliche Weggefährten, ist auf der Suche nach verschwundenen Reiseberichten, erlebt den Absturz eines Hubschraubers, ist auf den Spuren eines Geheimnisses aus der Kolonialzeit unterwegs und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Alles ist so spannend beschrieben, die Charaktere agieren so lebendig vor unserem inneren Auge und  irgendwann versinkt man in der Geschichte und lebt, liebt und leidet mit.

Nach „ der Nostradamus Coup“ ist dies das zweite Abenteuer um John Finch und seine Freunde, welches ich mit großem Vergnügen gelesen habe. Wie immer hat der Vatikan seine Hand im Spiel, hier finden wir nun aber auch geheimnisvolle chinesische Triaden oder auch verschiedene Geheimdienste. Alle mischen mit, jeder verfolgt seine eigenen Ziele und als Leser verfolgt man atemlos gespannt dieses Knäuel von Spuren und Geschehnissen, um dann doch lange Zeit nicht zu wissen:

Wer – Wann – Was und Wo !!

Aber gerade das macht das Lesen so reizvoll. Man glaubt, den Durchblick zu haben – und dann ist alles doch ganz anders. Und das ist die ganz große Klasse des Autors, er reißt mit, fesselt den Leser und legt ein irrsinniges Tempo vor, bis hin zu einem furiosen Finale, sodass man am Ende ebenso erschöpft wie erleichtert ist und das Buch wieder einmal vollkommen zufrieden zur Seite legen kann.

Ein letzter tiefer Seufzer der Erleichterung, alles ist noch einmal gut gegangen – aber schon im Hinterkopf lauert die Vorfreude auf ein neues Abenteuer.

Ein irrsinniges Lesevergnügen, ein Buch, dass man nur jedem Leser empfehlen kann, denn hier gibt es keine Schwächen.
5 Sterne+

"Sein Leben lang am Limit zu fliegen und trotzdem zu überleben."

ginnykatze ist eine sehr genaue Leserin, die manchmal auch über Dinge stolpert, die andere locker überlesen oder die zwar ihre Berechtigung haben, aber ihrer Meinung nach nicht genau genug ausgeführt wurden. Oft hat sie Recht, manachmal nicht, aber das soll lediglich ein Aufruf an die Lektoren sein, ihren Job doch ein wenig genauer zu machen. Und ja, ich weiss, ich bin von Beginn an von Tanja Frei (der Lektorin der ersten Trilogie) verwöhnt worden.... Danke dafür an dieser Stelle.
Nachdem es nun in der Runde etwas stiller war sind heute die Rezensionen nur so eingetrudelt. Hier nun die von ginnykatze, die sich rege an der Leserunde beteiligt hat.

"Als in Berlin die junge Annette Krüger ein heruntergekommenes Haus begutachtet, findet sie eine mumifizierte Leiche, die schon seit Jahrzehnten dort von der Decke baumelt. Eigentlich ist Annette ganz tough und lässt sich nicht so leicht aus den Schuhen schmeißen, aber den Zettel mit den komischen Zeichen, den sie vom Tatort mitnimmt, bringt eine Lawine ins Rollen, deren Ausgang über die Jahrzehnte vergraben lag und der im Heute eine Schneise der Verwüstung hinterlässt. Dass sie sich damit selbst in höchste Gefahr bringt, ahnt sie natürlich nicht und durch ihr unüberlegtes Handeln bringt sie auch noch andere Menschen in große Lebensgefahr.

Von jetzt auf gleich sind der MI5, MI6, der Mossad, die Stasi sowie die Triaden in höchster Alarmbereitschaft. Nur gut, dass es John Finch und seine Truppe gibt, denn die werden alarmiert und versuchen nun, Licht in das ganze Geschehen zu bringen.

Viele einzelne Puzzleteile werden ins Spiel geworfen und ganz langsam erfahren wir, was ein vor Jahren verschwundenes deutsches Schiff, das Grabmal des 1. chinesischen Kaisers, ein verschwundenes Bild, versteckte und teils verschlüsselte Tagebücher, eine Schiffsladung Opium, ein seit Jahren durch die Welt geschickter blutiger Dolch mit dem Geheimnis des ewigen Lebens und des Zerberus Schlüssels gemein haben.

Die ganze Truppe arbeitet auf Hochtouren. Ob zu Luft, Wasser oder im Auto, die Wege sind weit und die Unternehmungen spannend, gefährlich und vielschichtig. Aber es wären ja nicht John Finch und seine Freunde, wenn sie nicht doch alle Spuren finden und die Ergebnisse bekommen würden.

Auch der Vatikan ist wieder mit dabei. Sanseverino ist immer auf dem Laufenden, genau wie der alte Peter Compton, aber sagen sie ihren Freunden auch wirklich immer alles?

Dann werden in einer Nacht drei ältere Männer umgebracht. Auch diese Spur ist heiß. Wer mordet hier und warum? Als dann eine Liste mit Namen auftaucht ist Calis bis auf die Zehennägel angespannt, denn in seinem Berlin darf doch nicht so wahllos gemordet werden, denn die Namen der drei toten Männer standen auf der Liste und sie ist noch nicht ganz abgearbeitet.

Wie sich das ganz Puzzle zusammenfügt solltet ihr schon selbst lesen, denn mehr werde ich jetzt nicht verraten.

Fazit:

Der Autor Gerd Schilddorfer nimmt uns in seinem 4. Teil der John-Finch-Reihe wieder mit auf eine Reise durch Raum und Zeit.

Geschickt verwebt er alte Geschichte mit neuen Begebenheiten und Erkenntnissen, so macht er das Lesen zu einem interessanten Erlebnis. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig zu lesen.

Die vielen Protagonisten, die uns hier, ob bekannt oder nicht, über den Weg laufen, werden gut gezeichnet, so dass man sich gleich ein Gesicht vorstellen kann. Ich mag immer noch John Finch am Liebsten, auch wenn er in diesem Teil nicht die Hauptrolle spielt. Da sind andere Figuren wichtiger und halten das Spiel am Laufen.

Die Spannung ist auf gleichbleibendem Niveau und das Ende ist interessant und hätte ich so nicht erwartet, alle losen Fäden werden fein säuberlich zusammengeführt. Aber nichts ist so wie es scheint und so kann man gespannt auf das nächste Abenteuer von John Finch und seinen Freunden sein.

Leider ist mir als aufmerksamer Leser in diesem Teil eine Vielzahl an Fehlern und Unstimmigkeiten aufgefallen, so dass ich hier maximal 4 Sterne vergebe. Lest selbst, denn das hier ist ganz allein meine Meinung."

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Wie immer - GENIAL

KatharinaJ war vom ersten Buch an dabei - sie reist mit John und Llewellyn seit 2012 um die Welt und hat noch immer nicht genug....:=) Trotz Nachwuchs ging auch für sie die 800 Seiten des Zerberus Schlüssels irgendwann einmal zu Ende und so hat sie heute ihre Rezension verfasst. Hier ist sie. Und die fünf Sterne, die sie vergeben hat...

"Die geheimnisvolle Fahrt eines deutschen Hilfskreuzers um 1940. Ein alter, blutiger Dolch. Eine erhängte Mumie in einem verlassenen Haus und die chinesische Mafia mitten in Berlin.

Gerd Schilddorfer hat es wieder einmal gekonnt geschafft aus vielen, offenbar unzusammenhängenden Puzzleteilen eine spannende Geschichte zu stricken. Wieder gespickt mit vielen historischen Fakten ohne dabei zu langweilen. Noch nie habe ich beim lesen so viel im Internet recherchiert wie bei den Büchern von Gerd Schilddorfer. Einfach nur weil es einen so packt und man unbedingt noch mehr über die Hintergründe erfahren will.

Ich bin mit ganzen Herzen Fan der ersten Stunde und würde mir keines seiner Bücher entgehen lassen. Man freut sich immer wieder auf alte Bekannte wie Finch, Llewellyn oder Sanseverino.

Mir geht jedes Mal das Herz auf, wenn ich wieder 800 Seiten pure Spannung mit einer Prise Humor in den Händen halte.

Die Bücher von Gerd Schilddorfer müssen einfach gelesen werden. Am Besten zu einem schönen Glas Wein am Kamin."

Jaaa.... das ist der perfekte Platz. Ganz deiner Meinung, Katharina.

Samstag, 9. Dezember 2017

Hochspannung....

Fünf Sterne vergab fredhel in der Leserunde heute und verlieh das Prädikat "grandioser Lesespass" dem Zerberus Schlüssel. Hier Ihre Rezension:

"Zum vierten Mal schickt uns der Autor Gerd Schilddorfer auf eine rasante Schatzsuche quer durch die Weltgeschichte. Johns Freund Llewellyn Thomas möchte sich eigentlich eine Auszeit im tiefsten Schottland gönnen, als ihm ein mysteriöses Päckchen in die Finger gerät. Die Recherche führt zu einer Agentenliste, die Agentenliste passt zu diversen Morden......nein, mehr sollte man wirklich nicht spoilern, An verschiedenen Orten in Europa sind unsere Freunde, die wir schon aus den Vorgängerbänden kennen, fieberhaft auf der Suche nach den Mosaiksteinchen, die letztendlich zu einem lange verschollenen Schatz führen sollen. Allerdings gibt es gezieltes Störfeuer von Seiten gut ausgerüsteter Triaden.....

Einmal mehr stellt Gerd Schilddorfer unter Beweis, wie gut er sich in der Weltgeschichte auskennt und wie kunstvoll er Wahrheit und Fiktion zu einem mitreissenden Abenteuer verweben kann. Er charakterisiert seine Helden mit feinem Humor und läßt sie an authentischen Schauplätzen agieren. Zudem gibt es atemberaubende Action zu Wasser, zu Land und in den Lüften (klar, John Finch kann wieder in einem Luftkampf seine Fähigkeiten zeigen und die Kommentare seines Papageis sind herrlich)

Man kann den Zerberus-Schlüssel völlig ohne Kenntnis der früheren Bücher lesen, trotzdem verfällt man sofort der Schilddorferschen Erzählkunst, die einen mit hohem Spannungsfaktor in das Abenteuer hineinzieht und dabei auch ein Auge auf feine Details hat.

"Der Zerberus-Schlüssel" konnte mich wieder völlig begeistern und lässt mich dem nächsten Band ungeduldig entgegenfiebern."